Weltweite Kinderhilfe e.V.

Seit 1971 - Hilfe für Kinder in Not

A wie Ausbildung, Z wie Zukunft

Newasa: An einem Ort, wo Lesen und Schreiben keine Selbstverständlichkeit sind, dürfen Mädchen im Inanamatha Girls‘ Hostel von einem besseren Leben träumen.

Ein Lied klingt durch die morgendliche Stille im indischen Newasa – es sind die Schülerinnen im Inanamatha Girls‘ Hostel, die mit einem Morgengebet um 6 Uhr den neuen Tag begrüßen.
50 Mädchen wohnen in diesem Heim – es gibt in ihren Dörfern keine Ausbildungsmöglichkeiten für sie. Einige von ihnen haben gar keine Eltern, andere stammen aus sehr armen oder zerrütteten Familien. Diese Mädchen haben nichts und brauchen alles: Nahrung und Schutz, Erziehung und Bildung, Hilfe und Fürsorge.

Der Verwaltungsbezirk Newasa im indischen Bundesstaat Maharashtra besteht aus 104 weit verstreuten kleinen Dörfern. Viele der Bewohner sind Analphabeten, leben in schlechten Unterkünften und haben gesundheitliche Probleme. Mädchen haben praktisch keine Chance auf eine Ausbildung. Schon im Alter von 10 Jahren werden sie als arbeitende Familienmitglieder angesehen, eine frühe Heirat ist üblich.

Die Gesellschaft der Ursulinen-Schwestern ließ erst eine Grundschule für 450 Kinder errichten und später mit dem Inanamathas Girls‘ Hostel ein Mädcheninternat. Die Mädchen hier erhalten Unterricht von der 1. bis zur 10. Klasse in der regulären städtischen Schule, sie besuchen zusätzlich Englisch-, Musik-, Computer- oder Nähkurse und erledigen Arbeiten im Wohnheim und im Garten. Ein Psychologe hilft in Einzel- oder Gruppentherapiestunden bei Problemen, ein religiöser Lehrer ist ein weiterer Ansprechpartner. Die Weltweite Kinderhilfe finanziert jährlich Aufenthalt und Ausbildung der Mädchen.

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